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Der Weg zum BKM

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Interkulturelles Lernen im Schülerclub des BKM

Interkulturelles Lernen im Schülerclub des BKM

 

1. Einleitung

Interkulturelles Lernen stellt in seiner pädagogischen Konzeption Lehrerinnen und Lehrer vor eine anspruchsvolle und facettenreiche Herausforderung. Dennoch muss der Erwerb interkultureller Kompetenzen für Jugendliche ein elementarer Bestandteil ihrer Sozialisation werden, um den Ansprüchen der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts genügen zu können und eine „Haltung“ zu gewinnen, die Gleichheit und Differenz als Selbstverständlichkeit und Chance versteht.  

Schul-, Ausbildungs- und Berufsbiographien verlaufen nicht immer kontinuierlich; insbesondere jungen Menschen ohne Hauptschulabschluss und Jugendlichen mit Migrationshintergrund stehen keine klaren beruflichen Perspektiven bevor. Die Benachteiligung junger Menschen ergibt sich aus einem negativen Zusammenwirken von äußeren Rahmenbedingungen und individuellen Voraussetzungen. Aus diesem Grund legen wir den Schwerpunkt unserer Arbeit neben der schulischen und fachlichen Ausbildung insbesondere auf die Erweiterung personaler, sozialer und interkultureller Kompetenzen, um einen aktiven Beitrag für eine positive Integration zu leisten.

Die pädagogischen Leitlinien des Förderkonzeptes des Berufskollegs Mitte (Fördern, Qualifizieren und Integrieren) berücksichtigend, flankierend und unterstützend, leistet die Programmatik des interkulturellen Schülerclubs in Kooperation mit der RAA - Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien der Stadt Essen - Hilfe zur Erziehung und zur weitwinkelperspektivischen Horizonterweiterung auf der Ebene eines erkennenden, akzeptierenden und verstehenden Miteinander. Sie orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen und Chancen von Schülern mit und ohne Migrationshintergrund sowie mit besonderem Förderbedarf.

2. Zielgruppe

Das soziale Umfeld des BKM wird von einem hohen Migrantenanteil geprägt. Dieser Tatbestand dokumentiert sich in unserer Schule sehr deutlich. Vor allem in den Lerngruppen, die von der Schülerclubarbeit partizipieren, liegt der Prozentsatz zum Teil bei 80 – 100 %.

Innerhalb der Betrachtung der Genese des BKM ist klar hervorzuheben, dass die unterrichtliche Versorgung der damaligen Jungarbeiter in den 60er Jahren für die Einrichtung der Schule ausschlaggebend war. Dieses profilbildende Element ist der Schule bis heute erhalten geblieben. Die Beschulung Jugendlicher ohne Ausbildungsverhältnis stellt nach wie vor einen fundamentalen Träger unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit dar.

Beide Gruppen, zumal wenn die genannten Parameter – Migrationshintergrund und fehlende schulische Bildung – zusammentreffen, unterliegen einem großen Förder- und Hilfebedarf, da defizitäre Schulbildung, unzureichende Sprachvoraussetzungen, häusliche Probleme oder die individuelle, soziale Lage von Jugendlichen aus Zuwanderer- und sozial schwachen Familien die Lebenssituation prägen und die Integration in gesellschaftlich positiv ausgerichtete Strukturen behindern.

Das Programm des interkulturellen Schülerclubs richtet sich somit in erster Linie an den Bedürfnissen dieser Gruppen aus. Sie befinden sich vornehmlich in Lerngruppen des Berufsorientierungsjahres und der zweijährigen Berufsfachschule des BKM.

3. Ausführung des Leitgedankens

Leitgedanke unserer Arbeit ist die Entwicklung interkultureller Kompetenz, verstanden als ein Set von Fähigkeiten, die es einer Person ermöglichen, in kulturellen Überschneidungssituationen unabhängig, kultursensibel und wirkungsvoll zu handeln.

Interkulturelles Lernen soll Inhalt unserer Schulwirklichkeit sein und muss als pädagogische Aufgabe darauf abzielen, Wege aufzuzeigen, Chancen zu ermöglichen, Barrieren abzubauen, um für ein gleichberechtigtes, konstruktives Miteinander eintreten zu können.

Aufgabe des interkulturellen Lernens ist es, ausgehend von Eigen- und Fremdheitserfahrungen, Raum zu schaffen für die Anerkennung des „Anderen“ als prinzipiell egalitär sowie Interesse, Verständnis und Neugier für fremde Kulturkreise und deren Menschen zu wecken. Annerkennung wird als ein Prozess verstanden, der Achtung, Akzeptanz und ein Erkennen der Individualität und deren Respektierung langfristig integriert.

Interkulturelle Pädagogik steht vor der schwierigen Aufgabe, stets ausloten zu müssen, an welchen Stellen die positiv akzentuierte Thematisierung von Ungleichheiten bedeutsam ist und wo stattdessen durch die Betonung der Differenzen Stereotypen verfestigt werden oder sogar erst entstehen. Es geht darum, Vielfalt und Unterschiede als allgemeine Lebensformen sehen und schätzen zu lernen ohne die Verbundenheit mit der eigenen Lebenswelt zu verlieren. Interkulturelles Lernen muss somit auch für die Durchlässigkeit von Zugehörigkeitsgefühlen sensibilisieren, Raum schaffen für Dynamik und Heterogenität. Es soll den Schülern bewusst machen, kulturelle und religiöse Werte und Normen sind in Bewegung. Sie unterliegen dem Einfluss verschiedener Determinanten: Anderer Kulturen, dem gesellschaftlichen Anspruch, den örtlichen Gegebenheiten und vieles mehr.

So ist Interkulturelles Lernen bestenfalls durch Situationen charakterisiert, in denen Jugendliche und Pädagogen immer wieder gefordert sind, vermeintliches Wissen über Bord zu werfen, Sicherheiten aufzugeben und sich, sein Weltbild, seine Annahmen zu überprüfen. Es ist ein langwieriger Prozess, eine schrittweise gemeinsame Wanderung, bei der durchgängig zu beachten ist, wohin der Weg führt, wo die Richtung geändert werden muss, welche Stolpersteine im Weg liegen und welche Abzweigungen gemieden oder gerade beschritten werden sollten.  

3.1 Wesentliche Schwerpunkte unserer Arbeit im Schülerclub:

Sprachförderung

Sprachliche Defizite sind Hauptursache für eine defizitäre Eingliederung in unsere pluralistische Gesellschaft, für nicht erreichte oder schlechte Schulabschlüsse, fehlende Chancen einen Ausbildungsplatz zu erlangen und mögliche Arbeitslosigkeit.

Die Schüler des Beruforientierungsjahres verfügen zum Teil nur über wenig ausgeprägte Deutschkenntnisse und geringe Fähigkeiten in der Lese- und Schreibkompetenz. Diese Jugendlichen können dem Fachunterricht nicht ausreichend folgen aufgrund der fehlenden konzeptionellen Schriftlich- und Mündlichkeit.

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Um diese Jugendlichen mit schlechten Startchancen in Ausbildung und Beruf anschlussorientiert fördern zu können, aber auch um Barrieren zur vollständigen Integration in unsere gesellschaftliche Lebenswirklichkeit abzubauen, verstehen wir Sprachförderung nicht als Segment sondern als gemeinsame Aufgabe des gesamten Bildungsbereichs und haben sie in die offenen Unterrichtsformen des interkulturellen Schülerclubs als einen wesentlichen Schwerpunkt implementiert.

Sozialkompetenzerweiterung

Das Lehrerteam am BKM fördert auf der Grundlage lerngruppenspezifischer Unterrichtskonzeptionen und flankiert durch eine reflexive Auseinandersetzung zur Transferleistung die persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler, das individuelle Verhalten auf eine gemeinschaftliche Handlungsorientierung hin zu hinterfragen und auszurichten. Die Schülerinnen und Schüler werden zunehmend befähigt, ihre Ich-Bezogenheit aufzubrechen, sich der positiven Wirkung der Verinnerlichung sozialer Komponenten bewusst zu werden und sich innerhalb von Arbeits- und anderen Lebensprozessen beziehungsorientiert, konstruktiv und kommunikationsfähig zu verhalten, um die Realisation gemeinsamer Ziele zu erreichen. Dabei steht im Vermittlungsbrennpunkt der Unterrichtenden die klare Absicht, dass die Schülerinnen und Schüler die gemachten Erfahrungen und gewonnenen Erkenntnisse in ihre individuellen Lebenshandlungen integrieren.

Bewegung, Spiel und Sport

Einen immens wichtigen Baustein unseres Konzepts für interkulturelles Lernen im Schülerclub bildet die Vernetzung mit dem Konzept des Faches Sport/ Gesundheitsförderung des BKM. Wie bereits eingangs erwähnt ist das interkulturelle Lernen auf die Entwicklung von Einstellungen und Verhaltensweisen ausgerichtet; so sind imSinne des ganzheitlichen Lernens Lehr- und Lernformen viel versprechend, deren Grundlagenstrategie an Affektivität und Handlungsorientierung ausgerichtet sind. Bewegung, Spiel und Sport stellen somit ein Medium dar, welches bei entsprechenden Angeboten einen elementaren Beitrag zum interkulturellen Lernen leisten kann. In sportlichen Handlungssituationen kommt es zu echter körperlich - personaler Berührung, bei welcher der Körper als Träger sozialer Praktiken im Mittelpunkt steht. Unterschiedliche körperliche Dimensionen in Sportsituationen werden erkennbar durch Nähe, konstruktive Auseinandersetzungen, verschiedene Gestiken, Reaktionen und Spielweisen sowie Präsentationen des Körpers in Haltungen, Aussehen, Posen und Auftreten. Es werden Gemeinsamkeiten aber auch Differenzen entdeckt. Der Sport beinhaltet viele kommunikationsfördernde Faktoren, schon durch leicht abgeänderte Aufgabenstellungen können Situationen geschaffen werden, die zum Perspektivwechsel anregen z.B. von der Sicht der Mehrheit hin zur Sicht des Einzelnen oder Anderen. Es kann eindrucksvoll erlebt werden, welche Empfindungen an das Fremdsein geknüpft sind.

Durch die besonders engagierte Mitarbeit der Sportkollegen und -kolleginnen auch im Leben des Schülerclubs wird es möglich, Bewegung, Spiel und Sport als einen lebendigen Anstoß für verbindendes globales und in den Alltag hineingreifendes Lernen zu nutzen.

3.2 Welche intendierten Ziele stehen im Zentrum der Schülerclubarbeit?

Die Jugendlichen

  • entdecken und verstehen die Perspektiven der eigenen und die fremder Kulturen
  • nehmen Kultur als Orientierungssystem wahr, das handlungsleitend wirkt und das Wahrnehmung und Gedanken, Gefühle und Handlungen beeinflussen kann
  • erlangen Verständnis für kulturelle Elemente, die zur Ausbildung einer persönlichen Identität führen; vor allem unsichtbare Normen, Einstellungen und Wahrnehmungsmuster, Ideen und Denkweisen
  • erwerben Kenntnisse über andere Kulturen, die als Fähigkeit, Begegnungen mit fremden Kulturen bewusst gestalten zu können, in den Alltag transferiert werden können, mit dem Ziel eines souveränen Miteinanders in der alltäglichen Lebenswelt
  • nehmen auf dieser Basis fremde Kulturen wertfrei wahr, erkennen und entschleiern eigene oder gesellschaftliche Vorurteile, um letztlich eine Akzeptanz des „anderen“ als gleichberechtigt und durchaus gewinnbringend zu ermöglichen
  • werden dafür sensibilisiert, die eigene Kultur reflexiv zu hinterfragen, um so möglicherweise einen Prozess der persönlichen Veränderung in Gang zu setzen
  • erwerben darüber hinaus in der alltäglichen sozialen Interaktion die Fähigkeiten, die ihnen helfen, Konflikte austragen zu können und Spannungen, die sich möglicherweise zwischen den Kulturen ergeben können, aushalten und akzeptieren zu können
  • erweitern die deutsche Sprachkompetenz im Zusammenhang mit sozialem und interkulturellem Lernen zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen als Maßnahme zur Förderung ihrer schulischen und beruflichen Ausbildungsfähigkeit und Verbesserung bzw. Erlangung des Hauptschulabschlusses
  • ermitteln und stärken soziale und interkulturelle Kompetenzen als Fundament für eine gelingende soziale Integration und bauen nötiges Selbstvertrauen auf, um weitere schulische und berufliche Wege selbstständig zu bewältigen.

3.3 Mit welchen Maßnahmen wollen wir diese Ziele erreichen?

Das Konzept des interkulturellen Schülerclubs bezieht die Jugendlichen in die Planung zu den Programminhalten über den gewählten Schülerclubrat mit ein, setzt somit direkt an den Interessen der Schüler an und fordert dazu auf, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Die Schüler sollen ihre Kultur und ihre Lebenswelt - soweit wie möglich - in den Unterricht einbringen können.

Lehrer und Lehrerinnen sehen sich in der Moderatorenrolle, sind Ansprechpartner bei Problemen Einzelner und helfen bei der Einordnung und Strukturierung.

Neben den zentralen Bausteinen des Konzeptes, dem interkulturellen Lernen in enger Kohärenz mit der Sozialkompetenzerweiterung und dem Ausbau der sprachlichen Fähigkeiten sind die Mitgestaltung des Schullebens, die Planung von Freizeitaktivitäten und der Freiraum für gemeinsamen Austausch wesentliche Bestandteile des Projektprogramms.

3.3.1 Weiterführung unterrichtlicher Prozesse, Projekte und Lernsituationen

Der nahtlose Übergang in die Schülerclubzeit trägt dazu bei, intensive und engagierte Lernprozesse ohne Unterbrechung durch das Unterrichtsende weiter verfolgen und vertiefen zu können. Darüber hinaus werden Raum und Ruhe geschaffen, um individuelle Förderschwerpunkte gezielt aufzugreifen und die Jugendlichen in der Ausweitung ihrer Stärken gezielt zu unterstützen.

Orientiert am Förderkonzept des BKM findet zu Beginn jeden Schuljahres mit Hilfe von Fragebögen zur Selbst- und Fremdeinschätzung von personalen, sozialen, mathematischen, technischen sowie sprachlichen Kompetenzen eine differenzierte und individuell ausgerichtete Erhebung der Ausgangslage eines jeden Schülers statt. Anhand dieser Erfassung werden für jeden Einzelnen individuelle Förderziele in den genannten Bereichen formuliert sowie Ziel- und Maßnahmenvereinbarungen beschlossen.

Arbeitsschwerpunkte:

Mit Unterstützung der Kollegen und Kolleginnen des Faches Deutsch wurden Arbeitsmaterialien, ein individueller „Trainingsmix“, zur Sprachförderung entwickelt, welche Übungseinheiten für die Schüler zum Selbstlernen in der Clubzeit beinhalten (Grammatik, Lesekompetenz, Schriftsprachenförderprogramm,Wortschatzerweiterung/technische Fachbegriffe)     

  • Förderung von selbst gesteuerten Lernprozessen und die Übernahme von Verantwortung werden forciert (Erste Hilfe Kurs, Ordnungsdienst, Selbständige Erstellung von kleinen Spielen zur Sprachförderung: Tabu, Memory, Activity)
  • Durchführung eines Assessment Centers zu Beginn des Schuljahres, dient der gezielten Erfassung der sozialen und interkulturellen Handlungskompetenz der Schüler und der gleichzeitigen Bewusstmachung und Sensibilisierung für dieses zentrale Thema
  • Entwicklung eines Einschätzungsbogens zu interkulturellen und sozialen Fähigkeiten durch die Schüler als transparentes Evaluationsinstrument zur Überprüfung der Erweiterung dieser Fähigkeiten im Verlauf des Schuljahres
  • Lernen im demokratischen und partnerschaftlichen Miteinander
  • Gleichberechtigung und Schutz vor Diskriminierung
  • Gewaltfreiheit
  • Orientierung auf eine gesunde Lebensführung 

3.3.2 Mitgestaltung des Schullebens

Das BKM und insbesondere die Kollegen des Bildungsganges arbeiten sehr engagiert, damit die Jugendlichen sich gut aufgehoben, betreut und ein Stück weit zu Hause fühlen. Die Ermutigung zu aktivem Einbringen in das Schulleben und die Mitgestaltung der schulischen Lebenswelt fördern nicht nur in erheblichem Maße die Kreativität und das soziale Miteinander, sondern eröffnen den Jugendlichen die Möglichkeit, Schule als einen Ort zu erfahren, an dem sie sich gerne aufhalten und wohl fühlen, mit dem sie sich identifizieren können und in dem sie ihre Identität nicht verstecken müssen.

Arbeitsschwerpunkte: 
  • Auseinandersetzung mit der eigenen Identität (Kreativwerkstatt - Anfertigen von Selbstporträts mit unterschiedlichen Materialien)
  • Initiierung intensiver Auseinandersetzungs- und Diskussionsprozesse zur Sensibilisierung des kulturellen Bewusstseins (Malwettbewerb auf Leinwänden in Partnerarbeit zum Thema „Verständnis füreinander“ mit abschließender      Ausstellung des Produktes in der Schule zur Erweiterung der Schulkultur)
  • Reflexionsgrundlage zum Abbau von Vorurteilen (Collagen zum Themenkomplex „interkulturelles Miteinander“; Kennen lernen von und Auseinandersetzung mit Literatur unterschiedlicher Kulturräume)

3.3.3 Freiraum für gemeinsamen Austausch und Freizeitaktivitäten

Der interkulturelle Schülerclub stellt einen Ort dar, an dem die Jugendlichen nicht nur in geselligem Beisammensein in Kontakt treten, sondern zudem in vertrauter Atmosphäre Gedanken austauschen sowie Probleme, Sorgen und Ängste diskutieren können. Möglichkeiten der Freizeitgestaltung werden gemeinsam geplant, vorbereitet und durchgeführt.

Arbeitsschwerpunkte:  
  • Möglichkeiten zur sinnvollen, kreativen Freizeitgestaltung kennen lernen
  • Sensibilisierung für eine langfristige Integration der gemachten Erfahrungen und gewonnenen Erkenntnisse in die eigene Lebensführung
  • Friedliches interkulturelles Miteinander in Bewegungs-, Spiel- und Sportsituationen (Hochseilgarten, Kletterhalle, Badminton, Bowling, Kicker, Billard, Tischtennis, Bounceball, Volleyball, Minigolf, Fußball etc.)
  • Fairer und sicherer Umgang mit Frustration und Aggression
  • Ich-Stärke gewinnen – Schwierigkeiten überwinden
  • Eigene Grenzen und die Anderer kennen und akzeptieren lernen (Kletterpark)
  • Gemeinsame musisch- kulturelle Aktionen (CD aufnehmen, Tanzreferent, Karaoke)
  • Information gewinnen durch Besuche unterschiedlicher Glaubensstätten (Moschee, Dom)
  • Internationales Kochen

Die Zielerreichung und Erlangung der einzelnen Teilkompetenzen sowie deren Überprüfung wird durch initiierte Reflexions- und Sensibilisierungsprozesse des betreuenden Lehrpersonals gesteuert. Die gesammelten Erfahrungen und das Gelernte fügen sich langfristig wie Mosaiksteinchen in die Gesamtbiographie der Schüler ein.

Das Projekt ist fortlaufend und wird kontinuierlich reflektiert und optimiert.